Halten wir am Glauben fest

Die Coronavirus-Pandemie hat eine noch nie dagewesene Gesundheitskrise ausgelöst, welche alle Länder, ob arm oder reich, betrifft. Jeder wird daran erinnert, wie unsicher unsere Existenz ist und wie sehr wir den Anderen brauchen. In dieser schwierigen Situation möchten wir mit Ihnen Empfehlungen teilen, um diese schwierige Situation zu bewältigen.

Das unerwartete Eintreffen der Coronavirus-Pandemie hat den gesamten Planeten destabilisiert: desorientierte Regierungen, gewaltsam erschütterte Volkswirtschaften, verängstigte und in Panik geratene Bevölkerungsgruppen. Viele Menschen stürmten in Geschäfte, um Grundgüter zu lagern, aus Angst vor einem Mangel, und stritten sich gar um einige Produkte.

Innerhalb weniger Wochen hat sich der Lebensstil von Milliarden von Menschen radikal verändert: Arbeitsunterbrechung, Home-Office, Heimunterricht, Ausgehbeschränkungen, Reiseverbote oder geliebte Menschen zu besuchen. Täglich senden die Medien besorgniserregende und wenig beruhigende Nachrichten. Angesichts dieser Situation hat sich eine spezielle Atmosphäre etabliert, und wir können die folgenden Fakten erkennen:
– Eine allgemeine Angst: Angst, sich mit dem Virus zu infizieren, Angst vor dem Tod, Angst vor der Zukunft, Angst, seine Lieben nicht zu sehen, Angst, seinen Job zu verlieren …

– Entwicklung individualisierter, ja sogar egoistischer Verhaltensweisen.
– Das Verlangen sich zurückzuziehen
– Tendenz zu negativen Gedanken
– Zweifel an unserer individuellen und kollektiven Zukunft

Neben der sorgfältigen Einhaltung von Hygiene- und Sicherheitsmassnahmen, ist es wichtig, positiv zu bleiben und eine starke Moral zu haben. Um das zu erreichen, muss man am Glauben festhalten.

1. Was vorbestimmt ist wird kommen

Im Islam wird eine Prüfung nicht in Angst oder Schmerz erlebt, sondern man lebt sie mit Würde, Akzeptanz und mit Vertrauen. « Nichts kann uns treffen als das, was Allah uns bestimmt hat… » (Koran 9 :51)

2. Geduld und Ausdauer

Angesichts dieser beängstigenden Prüfung dieser Pandemie, müssen wir uns geduldig zeigen, so wie es von Gott gefordert wird : « Oh die ihr glaubt, sucht Hilfe in Geduld und Gebet; Allah ist mit den Standhaften » (Koran 2 :153)

3. Vermehren wir unsere Duas

Wenn wir uns auf Gott verlassen, um seinen Schutz bitten und volles Vertrauen in ihn haben, können wir Prüfungen besser bewältigen. Die Macht der Bittgebete ist grenzenlos. Gebete, wie sie in einigen Hadithen angegeben sind, ermöglichen es, das Schicksal abzuschwächen oder gar zurückzudrängen.

4. Helfen wir anderen, um die Hilfe Gottes zu verdienen

Als die Epidemie ausbrach, konnte man leicht das selbstsüchtige Verhalten sowohl von einzelnen Personen als auch von Staaten erkennen. Alle haben schnell verstanden, dass dieser Weg nirgendwohin führt und dass es notwendig war, Solidarität zu zeigen, um diesem Übel entgegenzutreten. Es sind zahlreiche individuelle, kollektive und staatliche Initiativen entstanden, die gegenseitige Hilfe und Solidarität fördern. Ein Hadith ermutigt uns, anderen zu helfen, um die Hilfe Gottes zu erlangen. « Gott hilft seinem Diener, solange sein Diener seinen Mitmenschen hilft . »

5. Bleiben wir optimistisch

Einige Analytiker vermitteln uns ein düsteres Bild für die Zukunft: eine länger anhaltende Pandemie, schwindelerregende Zahl von Todesfällen, eine beispiellose Wirtschaftskrise, massive Arbeitslosigkeit … Eine negative Haltung gegenüber dieser Epidemie annehmen und in ständiger Angst zu leben, hilft uns nicht weiter. Im Gegenteil, es ist absolut notwendig, positiv, optimistisch und ruhig zu bleiben. Der geliebte Prophet zeigte uns, welche Haltung wir annehmen sollten: «Hoffe auf die guten Dinge, und dann werden sie eintreten».

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