ERDBEBEN AFGHANISTAN

Islamic Relief ist vor Ort, um in den von dem verheerenden Erdbeben in Afghanistan betroffenen Gebieten Nothilfe zu leisten.

Ein Erdbeben der Stärke 6,1 erschütterte in den vergangenen Wochen den Osten Afghanistans. Die Anzahl der Toten ist bereits auf über 1100 Menschen gestiegen. Nach Internationalen Angaben, benötigen über 360 Tausend Menschen dringend humanitäre Hilfe. Häuser wurden vollständig zerstört, Familien sind noch immer unter den Trümmern gefangen und Hunderte von Menschen wurden verletzt.

Viele Menschen schliefen, als das Erdbeben einsetzte. Auch andere wichtige Infrastrukturen, wie Straßen und Stromnetze, wurden schwer beschädigt.

Ein Einsatzteam von Islamic Relief befindet sich in der Provinz Paktika, dem am stärksten betroffenen Gebiet, und stellt zunächst Nahrungsmittelhilfe und dringend benötigte Notunterkünfte für die Menschen bereit, die ihre Häuser verloren haben. Die am stärksten betroffenen Gebiete sind abgelegene ländliche Gemeinden, von denen viele nur schwer zu erreichen sind

Mohammad Golam Sorwar, Projektleiter bei Islamic Relief in Afghanistan, erklärte:

Wir bekommen entsetzliche Berichte über ganze Häuser, die zerstört wurden, und über Menschen, die von den um sie herum einstürzenden Gebäuden erdrückt wurden. Unsere Teams sind glücklicherweise unversehrt und mobilisieren sich derzeit, um der betroffenen Bevölkerung so schnell wie möglich Hilfe zukommen zu lassen. In Afghanistan herrscht bereits eine humanitäre Krise großen Ausmaßes, da die meisten Afghanen in Armut leben und täglich darum kämpfen müssen, ihre Familien zu ernähren. Die Hilfsorganisationen sind überfordert und viele Menschen überleben mit nur wenigen Stücken Brot und Reis am Tag. Diese Katastrophe wird die Dinge für sie noch schwieriger machen und sie brauchen dringend Hilfe“.

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