Am 27. August richteten heftige Überschwemmungen im Norden Nepals verheerende Schäden an. Auslöser war der Einsturz eines Gletschers im Himalaya. Durch diese Katastrophe wurden massive Schlammlawinen und Sturzfluten ausgelöst, die mehrere Dörfer verwüsteten, insbesondere in den Distrikten Rasuwa, Nuwakot und Dhading.
Die Zahl der Opfer ist weiterhin vorläufig und besonders hoch. Den neuesten verfügbaren Informationen zufolge sind mehr als 350 Menschen ums Leben gekommen und mehr als 1000 weitere werden noch vermisst. Die Rettungsteams setzen ihre Suche unter schwierigen Bedingungen fort, während der humanitäre Bedarf stetig wächst.
Islamic Relief ist vor Ort präsent und arbeitet eng mit lokalen Behörden und humanitären Partnern zusammen, um der betroffenen Bevölkerung rasch und bedarfsgerecht zu helfen.
Angesichts des Ausmasses dieser Tragödie ruft Islamic Relief Worldwide zur Solidarität auf mit dem Ziel, 1 Million CHF zu sammeln, um seinen Noteinsatz zu verstärken.
Diese Mobilisierung wird es ermöglichen, den betroffenen Familien lebenswichtige Hilfe zukommen zu lassen, die schutzbedürftigsten Menschen zu unterstützen und auf die dringenden Bedürfnisse zu reagieren, die in den kommenden Wochen weiterhin entstehen werden.
Ihre Grosszügigkeit kann Menschen, die alles verloren haben, gezielt helfen.