Kenia

46% der kenianischen Bevölkerung lebt unterhalb der Armutsgrenze. Schwere Dürren haben zu Lebensmittel- und Wasserknappheit geführt und zahlreiche Familien schutzlos zurückgelassen.

Islamic Relief war stets zur Stelle, um der kenianischen Bevölkerung beizustehen, insbesondere durch die Erbauung von Brunnen (Wassersystemen und Sanitäreinrichtungen).

Islamic Relief in Kenia

Im Jahr 2014 wird Kenias Wirtschaft zur viertstärksten des afrikanischen Kontinents. Auch wenn das Land ein anhaltendes Wirtschaftswachstum erfährt, leben 40% der Einwohner noch immer unterhalb der Armutsgrenze. Hinzu kommen die bewaffneten Konflikte, die zahlreiche Opfer forderten. Zusammen mit der Dürre, die die Nahrungsmittelsicherheit und die Entwicklung des Landes stark gefährdet, machen sie Mütter, Kinder und ältere Menschen verwundbar.  

2,5 Millionen Menschen
sind extremer Armut
ausgesetzt
40% der Bevölkerung
ist arbeitslos
2800 Kinder haben eine/n
Patin/Paten gefunden

Islamic Relief hat im Jahr 1993 angefangen, in Kenia zu arbeiten, führte hier das Patenschaftsprogramm für Waisenkinder über einen lokalen Partner ein. Im Jahr 2006 eröffnet Islamic Relief ein Büro vor Ort, um den Bedürfnissen der von der verheerenden Dürre am Horn von Afrika betroffen Bevölkerungsgruppen gerecht werden zu können. Gleichzeitig zu den Nothilfeprojekten, die die Eröffnung und Instandhaltung von Ernährungszentren ermöglichen, führt Islamic Relief auch Entwicklungsprojekte durch. Diese umfassen Bildung und Kinderfürsorge, Wasser und sanitäre Einlagen, Existenzsicherung und Risikoeindämmung von Naturkatastrophen.

Das Land profitiert ausserdem von den saisonalen Programmen zu Ramadan und Kurban sowie weiterhin vom Patenschaftsprogramm für Waisenkinder.

Islamic Relief Schweiz in Kenia

Islamic Relief Schweiz unterstützt Mikrokreditprogramme für vaterlose Familien im Bezirk Mandera aber auch in Dadaab, dem mit 500 000 Menschen grössten Flüchtlingslager der Welt. Islamic Relief Schweiz unterstützt ausserdem die Bemühungen zum Kampf gegen die Dürre sowie die Nothilfeprogramme bei Hungersnot.